Gesundheit/Pflege

Aktuelles

Infos vom Bieneninspektor;  GV,  18. März 2016

 Krankheiten/Parasiten

 Aktuelle Lage. Für unser Vereinsgebiet in Bezug auf Krankheiten sind im Moment keine Auffälligkeiten zu verzeichnen. Nach Meldung der anderen Sektionen sind im ganzen Oberwallis bis zum Herbst 2015 kein einziger Fall von Sauer oder Faulbrut zu verzeichnen!  Das lässt uns erfreuen jedoch sollten wir nicht desto trotz wachsam sein. 

 Nach dem extrem warmen November und Dezember haben die meisten Völker die Bruttätigkeit nicht eingestellt, sogar noch am 24.12.2015 wurde Polleneintrag beobachtet. Das bedeutet für uns in erster Linie so früh als möglich eine Futterkontrolle vorzunehmen, damit langbrütende Völker im Frühjahr in Hunger geraten.

Varroa - Kontrolle nicht vergessen, wenn nötig behandeln wir mit 2 bis 3 Stossbehandlungen 20 - 25 ml Ameisensäure und bei Durchsicht der Völker pro Wabe 1 - 2 Sprühstösse seitlich mit Milchsäure (Achtung nicht ins Brutgelege!) 

 Betreffend des Beutekäfers können wir schweizweit kein Aufkommen verzeichnen. Nach aktuellen Angaben sind die neusten Fälle aus Sizilien zu vermelden. Bei Verdacht auf Käferbefall umgehend den Inspektor informieren! Meldepflichtige Bienenkrankheit ! Bedenkt, dass bereits mit dem Kauf von Königinnen und noch grösser, der Kauf von Ablegern/Paketbienen der Käfer eingeschleppt werden könnte!

 Paketbienen

 Zum Thema Paketbienen sollten wir alle vernünftig genug sein dies zu unterlassen! Es gibt jedoch immer wieder Fälle wo Paketbienen eingekauft werden. Diese sind genauso dem Inspektor zu melden und nach seinem Ermessen zu kontrollieren. In einem Krankheitsfall Sauer/Faulbrut oder Beutekäfer trägt der Käufer vollumfänglich die Kosten für die Kontrollen und Folgekontrollen im Umkreis.  (Kein Ersatz f¨ür gebrannte Völker ! ) Der Käufer trägt also nicht nur das Risiko kranke Völker einzuschleppen, nein er trägt somit auch ein grosses finanzielles Risiko!

Es ist also Vereinsarbeit gefragt um den Bedarf an Völkern intern zu regeln damit wir erst gar nicht von auswärts importieren müssen. Unerlässlich ist, dass wir Jahr für Jahr einen Stock an Jungvölkern nachziehen, sei es nun in Form von Ablegern/Schwärmen oder Kunstschwärmen. Für all jene die sich darin noch nicht so sicher sind bietet sich dieses Jahr unsere Standberatungen bei Mooser Fredy an.

 Primärkontrolle

Neu seit diesem Jahr ist die Primärkontrolle.

Die neue Kontrolle bedingt in unserem Kanton zu einer massiven Reduktion der Inspektoren. Konkret im Unterwallis wird von 48 neu auf 8 Inspektoren reduziert und bei uns im Oberwallis von 10 auf 4 Inspektoren. Inspektoren welche nicht mehr offiziell ihres Amtes walten werden in eine Reserve gestellt. Bei einem grösseren Aufkommen von Krankheitsherden wird der Primärkontrolleur auf die Reserve zurückgreifen um flächendeckend zusammen mit amtierenden Inspektoren Krankheiten aufdecken und einzudämmen können.

 Wenn wir als Verein zusammenhalten und einander unterstützen, sei es mit Erfahrung unserer Älteren Imker, dem Fachwissen unserer Berater, Inspektoren, Wachsprofis, Honigberater und vor allem bei der Teilnahme der informativ wie gesellschaftlich so wertvollen Standberatungen, schauen wir einer positiven Zukunft entgegen.

 Es grüsst euer Inspektor

 Andreas Katna


Alle Hinweise unseres Inspektors und den Vorgaben aus den durchgeführten Schulungen sind immer noch einzuhalten!


Für nähere Aukunft wendet euch bitte an Katna Andreas, unser Bieneninspekor.

Informationen von Liebefeld zu den Bienenkrankheiten
> klicken Sie hier!

Aktuelle Informationen und Forschungsergebnisse aus Liebefeld
> klicken Sie hier!